Pressemitteilung zur Einführung einer Bürger-App

Die FBA Fraktion hat einen Antrag an die Verwaltung gestellt, die Einführung einer Bürger App zu prüfen.
„In der heutigen Zeit erfolgt die Informationsbeschaffung im Großteil digital und immer häufiger über Apps. Die Gemeinde teilt mittlerweile viele Informationen bereits über die sozialen Medien, die Abrufung dieser setzt allerdings voraus, dass ein entsprechender Account vorliegt“, so der Fraktionsvorsitzende Timo Aldenhoff. „Mit der App wollen wir die Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern weiter voranbringen und gleichzeitig auch einen wirklichen Mehrwert für die Verwaltung schaffen.“
Viele Gemeinden besitzen mittlerweile eine eigene App, in welcher sich die Bürgerinnen und Bürger einfach über viele Dinge der Gemeinde informieren können. Die Ausgestaltung und Inhalte können hierbei individuell durch die Kommune bestimmt werden. Daher habe man sich Gedanken gemacht, welche Punkte der FBA besonders wichtig in einer Bürger App sind.
Hierbei konnte die FBA auf die Expertise Ihres sachkundigen Bürgers für den Digitalisierungsausschuss zurückgreifen, welcher in einem IT Unternehmen arbeitet, welches schon etliche Kommunen und Städte digitalisiert hat. Gemeinsam wurden in den vergangenen Wochen etliche Apps runtergeladen und ausprobiert. Dabei wurden erhebliche Unterschiede ausgemacht, weshalb die FBA angeregt hat, dass die Verwaltung in den Austausch mit anderen Kommunen und Städten mit verschiedenen Anbietern tritt.
„Uns war besonders wichtig, dass die App zukunftsfähig ist und an sich ändernde Bedürfnisse angepasst werden kann. Einen zentralen Bereich nehmen hierbei die Möglichkeit der Onlineterminbuchung sowie der Mängelmeldung z.B. defekter Straßenlaternen ein. Eine wirklich umfassende App hat aus unserer Sicht beispielsweise die Stadt Stollberg. Hier kann man Mängel melden, Termine vereinbaren und sich übersichtlich über nahezu alle Dinge in der Stadt informieren. Sogar die Benzinpreise der lokalen Tankstellen finden sich in der App. Im lokalen Bereich kann man beispielsweise die Issum App anführen, welche vom Angebot im Vergleich zwar deutlich weniger Informationen anbietet, aber in der man sich dafür austauschen kann. Neuigkeiten und Informationen erhält man auch hier und Termine sind online buchbar.“
Die Möglichkeiten einer App sind somit nahezu unbegrenzt. So könnten in der App neben allgemeinen Informationen beispielsweise auch Push-Benachrichtigungen bei wichtigen Ereignissen (z. B. Straßensperrungen, Gefahrenmeldungen, Veranstaltungen), der Müllabfuhrkalender und Fahrpläne öffentlicher Verkehrsmittel (Bürgerbus, Buslinien und Bahnverbindungen) implementiert werden.
Da die Kassen klamm sind, werden sicherlich Fördergelder für die Einführung benötigt werden. Die Stadt Stollberg hat Ihre App beispielsweise durch Mittel der EU und des Landes NRW gefördert bekommen.
Am selben Tag ging 7 Stunden nach der Stellung des Antrages durch die FBA bei der Gemeinde und der nachrichtlichen Mitteilung an alle Fraktionsvorsitzenden der im Rat vertretenden Parteien ein inhaltlich nahezu identischer Prüfauftrag für eine „Alpen App“ seitens der CDU ein.
Aldenhoff blickt somit positiv auf die erste Sitzung des neu gegründeten Digitalisierungsausschusses.
„Die Prüfung der Einführung einer App scheint somit auf große Zustimmung zu stoße, was aus unserer Sicht eine gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger ist. Die Kernelemente beider Anträge sind nahezu gleich, wobei kleinere Schwerpunkte anders gesetzt wurden. Unser Antrag stellt beispielsweise aus meiner Sicht die Zukunftsfähigkeit der App mehr in den Fokus.“
eingestellt von Thomas Hommen für die FBA-Fraktion
